Therapie mit Vitalstoffen

Therapie mit Vitalstoffen (Mikronährstoffen)

Jede unserer ca. 70 Billionen Körperzellen braucht permanent Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe etc. für einen reibungslosen Stoffwechsel.

Davon abhängig sind Körperfunktionen wie das Immunsystem, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Vitalität und Ausdauer, der Hormonhaushalt, ein stabiles Nervensystem sowie auch das Erscheinungsbild von Haut, Haaren und Nägeln – überhaupt alles, was uns ausmacht.

Tipp

Auf Wunsch, werde ich die Medikamente, die sie einnehmen, einem Monitoring auf Wechselwirkungen und möglicher sinnvoller Vitalstoffergänzung unterziehen.

Ist eine Vitalstofftherapie sinnvoll?

Wenn man sieht, dass bei vielen Deutschen fast drei Viertel der Ernährung aus leeren Kalorien wie Zucker, Weißmehl, versteckten Fetten oder Alkohol besteht, kann man das bejahen. Statt der von der WHO empfohlenen 5 Portionen Gemüse und Obst, essen die Deutschen durchschnittlich nur 2 Portionen am Tag.

Vor allem Senioren, Stressgeplagte, Schwangere, Stillende, Hochleistungssportler, Frauen und Männer in den Wechseljahren sowie Kinder und Jugendliche im Wachstum brauchen bei einer Fehlernährung mehr Vitalstoffe.

Krankheiten können durch die Zufuhr von Makro- und Mikronährstoffen begleitend unterstützt werden, um so die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken. Dennoch – auch Nahrungsergänzungsmittel können unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, weshalb sie i.d.R. kurmäßig angewendet werden sollten und in meiner Praxis einer regelmäßigen Laborkontrolle unterliegen!

Erhöhter Bedarf bei Medikamenteneinnahme

Medikamente

Es gibt nachweisliche Vitalstoffmängel durch bestimmte Medikamente, sofern sie dauerhaft eingenommen werden. Folgend nur einige Beispiele

  • Die Einnahme von Colesterinhemmern des Typs Statin führt unter anderem zu bedeutsamem, dosisabhängigen Coenzym-Q10-Mangel
  • Aspirin (ASS) kann zu einem Abfall der Vitamin C-Spiegel führen, da es denn Vitamin-C-Transport durch die Darmwand hemmt
  • Corticosteroide, landläufig „Cortisol“, steigern die Calciumausscheidung, indem die Osteoklasten- Aktivität in den Knochen gesteigert wird mit der Folge (langfristig) von Osteoporose
Hinweis

Bei allen chronischen Erkrankungen ist eine Optimierung der Ernährung und der Lebensumstände erstrebenswert und es macht gleichermaßen Sinn, den aktuellen Mikronähstoffstatus festzustellen und ggf. zu normalisieren.